Beschlagene und unbeschlagene Hufe von Pferden werden durch harte Böden und die Belastungen beim Reiten sehr stark beansprucht. Darüber hinaus schädigen Zersetzungsprodukte von Kot und Urin (Ammoniak) sowie Mikroorganismen aus der Stalleinstreu das Hufhorn. Diese Belastungen führen häufig zu Rissen, Ausbrüchen und Spalten sowie zu weichem, bröckeligem und verrottendem Horn. Bei beschlagenen Hufen kommt es besonders häufig im Bereich der Nägel und Eckstreben vor. Dort können hornzersetzende Bakterien und Pilze sowie ammoniakhaltige Feuchtigkeit aus der Stalleinstreu hoch in die Nagelkanäle aufsteigen und unter anaerober, alkalischer Umgebung das Horn zersetzen. Die Folgen sind Hornwanddefekte, lose durchbrechende Hufeisen, Hufhautentzündungen, Hufabszesse und beschädigte Hufe, an denen der Schmied kaum noch ein Eisen anbringen kann. Reiter mit nicht beschlagenen Pferden stehen oft vor dem Problem, dass Hornwachstum und Abnutzung nicht im Gleichgewicht sind. Zusätzliche Ausbrüche und Steine im Bereich der weißen Linie verstärken diese Diskrepanz. Die Folgen sind vorsichtiger oder klammer, lustloser Gang sowie Hufhautreizungen oder gar Entzündungen.
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